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Fragen zu Elektrolumineszenz? Tel. (0531) 270 35 05
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Technische Details

Stromversorgung

EL-Lampen werden mit einer Wechselspannung von ca. 50-200 Volt (140V typisch) und 100-2000 Herz (400Hz typisch) betrieben. Diese Wechselspannung liefert ein spezieller Inverter, der auf die jeweilige Folie abgestimmt ist und Batterie oder Netzanschluss haben kann. Die Wellenform sollte möglichst Sinus sein.

Je höher Spannung und Frequenz, desto größer die Leuchtdichte, wobei eine Veränderung der Frequenz auch eine Verschiebung des Lichtspektrums zu Folge hat. Bei weißem Licht kann so eine Einstellung der Farbtemperatur vorgenommen werden.

Betriebsspannung

 

Bei EL-Folien beginnen die Kristalle ab ca. 20VAC zu emittieren. Ab dieser Spannung werden die Elektronen genug von der entstandenen Feldstärke angeregt, so dass eine Lichtemission ausgelöst wird.

Je nach Bauweise verändert sich auch die Maximalspannung. Bei einigen Hochvoltsystemen können bis zu 200Veff. angelegt werden.

 

Es gelten folgende Schlussfolgerungen:

 

1) Bei einem definierten EL-System hängt die Größe der Kapazität von der Leuchtfläche ab. Damit ist auch die Inverterbelastung proportional zur Leuchtfläche.

 

2) An der gleichen Speisung können mehrere Lampen parallel angeschlossen werden. Die Gesamtkapazität ist die Summe aller Einzelkapazitäten.

 

3) Bei einer Serienschaltung entsteht eine Spannungsaufteilung im umgekehrten Verhältnis zu den Einzelkapazitäten. Diese Betriebsart wird in der Regel nur für Sonderfälle angewendet.

 

4) Die effizienten Betriebsfrequenzen liegen zwischen 200 und 3000Hz.

 

5) Der Bereich der Betriebsspannung einer EL-Lampe erstreckt sich von 20 bis 150 VAC.

Lebensdauer

 

Die Lebensdauer ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Die Qualität der Leuchtpigmente spielt eine entscheidende Rolle. Je hochwertiger die Pigmente sind, desto länger ist die Lebensdauer der EL-Folien. Diese liegt unter Standardbedingungen etwa bei 3.000 Stunden. Ein Totalausfall findet praktisch nicht statt.

 

Weitere Faktoren sind die angelegte Spannung und Frequenz. Je höher diese sind, desto höher ist die Lichtausbeute und desto geringer die Lebensdauer der EL-Folie. Dies geschieht dadurch, dass die chemischen Prozesse, welche die Leuchtpigmente altern lassen, bei höherer Spannung und Frequenz schneller vonstatten gehen.

 

Nicht vergessen sollte man die Frequenzform. Eine reine Sinuskurve stresst die Leuchtpigmente am wenigsten. Rechteck- oder Dreieckkurven bedingen eine geringere Lebensdauer der Folien.

 

Mechanischer Schutz sollte ebenfalls beachtet werden. Komplett eingeschweisste Folien halten länger als ungeschütztes Material. Hauptsächlich durch das Eindringen von Feuchtigkeit werden die Leuchtpigmente geschädigt. Es empfiehlt sich eine Komplettkapselung, die in der Regel mit einem Polyester Heisslaminat ausgeführt wird.

 

Kontaktierung

 

Crimpen - invasive Kontaktierung

Die Kontakte werden durch den komplett konfektionierten Schichtverbund der EL-Folie gepresst. Dieser Vorgang ist die kostengünstige, schnelle und einfache Lösung für kleinere Leuchtflächen.

 

Nullkraftstecker - noninvasive Kontaktierung

Die Leiterbahnen der Anschlussfahne werden in eine Kontaktleiste geschoben. Ein solches Verfahren ist einfach und schnell mit einer lösbaren Klemmkontaktierung.

 

Klebekontaktierung - noninvasive Kontaktierung

Bei der Verbindung über elektrisch leitfähigen Klebstoff sind die Kontaktstellen an jeder beliebigen Stelle der Lampenrückseite möglich. Anschließendes Laminieren ist möglich.

 

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Vorteile die einleuchten.                  

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